Zöliakie
Zöliakie wurde vom altgriechischen koilia (Bauch, Unterleib) abgeleitet.
Als Zöliakie wird eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut bezeichnet, welche auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen Gluten, das in vielen Getreidesorten vorkommende Klebereiweiß, entsteht. Diese Unverträglichkeit bleibt lebenslang, sie ist zum Teil genetisch bedingt und kann derzeit nicht behandelt werden.
Bei der Ernährung sind alle Getreidesorten mit hohem Glutengehalt strikt zu meiden (Weizen, Gerste, Roggen, Dinkel, Grünkern, Kamut, Einkorn, Emmer, die Roggen-Weizen-Kreuzung Triticale).
Alternativen zu den glutenhaltigen Getreidesorten sind Hirse, Mais, Reis, Amarant, Buchweizen, Quinoa, Sojabohnen, Teff, Kastanie und Kochbanane. Einige dieser Sorten werden beispielsweise auch zur Herstellung von glutenfreiem Bier verwendet.
Bei anderen Nahrungsmitteln wie Gemüse, Kartoffeln, Salate, Früchte, Fleisch, Fisch, Eiern, Milch und Milchprodukte gibt es keine Einschränkungen.
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