4. Juli 2008
Heute hab ich mal ein Anliegen an dich, liebe Leserin / lieber Leser, welches überhaupt nichts mit Abnehmen und Diäten zu tun hat.
Nachdem aus unserem Fellknäuel namens Loona

mittlerweile eine richtige Schmusetigerin geworden ist, die sich tagsüber alleine im Bett räkelt,

kommt nun in zwei Wochen ein neues Flauschebällchen hinzu.

Allerdings ist dieses süße, kleine Flauschebällchen noch eine namenlose Kätzin. Hast du einen hübschen Namensvorschlag, der auch noch passt, wenn dieses Wuschelchen mit seinen Pranken gefährliche Fleischwunden reißen kann, dann schreibe ihn doch bitte hier auf 
Tags: birma, katze, namenlos, norweger
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2. Juli 2008
NutriSuccess ist mal wieder ein “Programm zum Abnehmen”, welches auf jeden Fall das Gewicht der Geldbörse reduziert. Die Einzelheiten meiner Testbestellung stehen im Lexikon.
Da jeglicher Hinweis auf das Unternehmen hinter NutriSuccess fehlt, habe ich mal nach der Domain geschaut. Mir ist klar, dass nicht immer der Domain- inhaber auch der Verantwortliche für den Inhalt der Webseite ist. Die Suche ergab, dass der Domaininhaber in Frankreich ansässig ist. Auch die Webseite wird von Frankreich aus betrieben.
Dazu fiel mir sofort die Charta gegen Magersucht ein. Diese besagt folgendes: die französische Nationalversammlung will Anstiftung zur Magersucht unter Strafe stellen. Bis zu zwei Jahren Haft und bis zu 45.000 Euro Strafe sind da möglich. “Jede wie auch immer geartete Propaganda oder Werbung für Produkte, Objekte oder Methoden, die dazu dienen, eine gesundheits- gefährliche exzessive Magersucht zu fördern, kann bestraft werden.” Quelle: welt.de/Frankreich_verbietet_Anstiftung_zur_Magersucht
Wie meine Testbestellung ergab, besteht die Möglichkeit des Erwerbs von NutriSuccess bereits ab einem Gewicht von 40 Kilogramm. Die Erwachsenen, die mit einem solchen Gewicht noch normalgewichtig sind, dürften in Deutschland sehr rar sein. Insofern könnte hier schon eine Anstiftung/Aufforderung zur Magersucht gegeben sein.
Mein Tipp auch hier nochmal: Finger weg! Geld zurück wird es vermutlich nicht geben. Abnehmerfolge sind eher zweifelhaft.
Tags: charta gegen magersucht, frankreich, gelbeutelabnahme, nutrisuccess
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30. Juni 2008
Unwillkürlich musste ich schmunzeln als ich diesen Bericht im amapur-blog entdeckte. FatGirl als Produktname für eine Abnehmcreme? Ganz ehrlich: ich empfände das als Beleidigung und würde mir ein Mittel mit solch einem Namen nicht kaufen.
Der Wirkstoff dieses Präparates ist Coffein. Heisst also, dass hier nicht mehr passiert als bei vielen anderen Anti-Cellulite-Cremes: die Haut wird etwas straffer. Aber wie die vielen Kommentare bei Trimgel zeigen, die Hoffnung auf das Wunder lässt so manchen Kunden schwach werden.
Tags: coffein, fatgirl sleep, fatgirl slim, trimgel
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27. Juni 2008
Zehn Prozent aller Arzneimittel weltweit sind Fälschungen schätzt das Bundeskriminalamt (BKA). Das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker kann solche Fälschungen mittels Analyseverfahren entlarven. Doch der Verbraucher zu Hause hat diese Möglichkeiten nicht.
Nun könnte man meinen, zehn Prozent Fälschungen sind ja nicht so wahnsinnig viel. Diese relativ geringe Zahl ist aber nicht proportional auf alle Produkte anzuwenden. Denn am meisten wird dort gefälscht, wo es am lohnenswertesten ist: bei Schlankheitspillen, Potenzmitteln und ähnlichen Produkten.
Die Fälschungen sind sehr vielfältig. Mal wird nur die Verpackung getauscht und bereits abgelaufene Pillen bekommen eine neue Schachtel oder werden in losen Tütchen versandt. Mal sind Wirkstoffe enthalten, die nicht deklariert sind. Mal sind weniger Wirkstoffe drin oder gar keine.
Gefährlich ist das dennoch, auch wenn es harmlos klingt. Die Ärztezeitung nennt dazu ein Beispiel: “Wer eine Potenzpille nimmt und keine Wirkung spürt, nimmt beim nächsten Mal zwei. Wenn er dann mal zufällig richtig dosierte Pillen bekommt, nimmt er auch zu viel - und das ist nicht so ungefährlich.”
Mein Tipp: Wer dubiosen Werbeversprechen wie 5 kg abnehmen in einer Woche Glauben schenken mag, sollte vor dem Kauf im Internet nach herstellerunabhängigen Meinungen zur Wirkung des Mittels und zur Seriösität des Anbieters suchen.
Tags: arzneimittel, bka, fälschungen, gesundheit, internet, potenzmittel, schlankpillen
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22. Juni 2008
Sportlich aktiv und abnehmen mit Wii-fit - so suggeriert es die Werbung. Da lassen auch die Tester nicht lange auf sich warten. Von den vielen Beiträgen gefällt mir der von Horst Klier vom Blog ohne Diät am besten. Mit viel Bildmaterial erklärt Horst sehr ausführlich und ehrlich, welche Erfahrungen er mit Wii-fit gemacht hat. Fazit: guter Ansatz mit einigen Schwachstellen. Bleibt abzuwarten, wie sich diese Art Spiele weiterentwickeln werden.
Functional Food ist in regelmäßigen Abständen ein beliebtes Thema für große Zeitschriften. Welt.de schreibt dazu, dass mittlerweile Fachleute Alarm schlagen, da der Genuss von Functional Food der Gesundheit sogar schaden könnte. So können beispielsweise Cholesterinsenker auch die Aufnahme von nützlichen Fettsäuren behindern. Obwohl die Wechselwirkung der Zusatzstoffe untereinander nicht untersucht sind, tüftelt die Ernährungsindustrie bereits an der nächsten Generation Functional Food.
Ebenso heiß beworben wie Wii-fit und Functional Food sind die Smoothies. Versprochen wird, dass sich damit ganz einfach der Tagesbedarf an Obst und Gemüse decken lässt. Ernährungsexperten raten davon ab. Gelegentlich sei der Griff zu Smoothies in Ordnung, mit Blick auf die Inhaltsstoffe. Viele Smoothies werden aus Konzentraten hergestellt und mit Zusatzstoffen aufgepeppt. Auf Dauer aber sättigt richtiges Obst und Gemüse mehr, liefert mehr wertvolle Inhaltsstoffe und ist preislich wesentlich günstiger.
Die schlanksten Frauen Europas findet man in der Schweiz, berichtet 20min.ch. Sieben von zehn erwachsenen Schweizerinnen haben einen BMI von unter 25. Im Vergleich dazu hat jede zweite deutsche Frau einen BMI-Wert von über 25. Vielleicht sollten wir öfter mal in die Berge kraxeln gehen.
Dicke machen Leben teuer melden heise.de und welt.de. Übergewichtige verbrauchen nicht nur mehr Lebensmittel, sondern auch mehr Sprit. Beides verstärke die derzeit herrschende Nahrungsmittelknappheit und führe zu höheren Preisen.
Vielleicht sind ja FitFlops die Lösung für derartige Probleme. Nach eigenen Aussagen schlagen FitFlops bereits seit einem Jahr in England, USA und Australien höchste Wellen. Durch eine spezielle Mittelsohle sollen die Muskeln der Waden, Oberschenkel und des Gesäßes stimuliert werden. Mit einem Preis von knapp 60 Euro sicher günstiger als herkömmliche Fitnessgeräte. Mich erinnert das eher an eine sommerliche Variante der Slimis. Und da stellt sich sogleich die Frage, wie trainiere ich meine Beine im Herbst und im Winter?
Tags: blog ohne diät, ernährungsindustrie, fitflops, functional food, schweiz, slimis, smoothies, wii fit
Kategorie Bunt gemischt | 1 Kommentar »