Zehn Indizien für Quacksalberei
Bei der heutigen Recherche fand ich bei der Schlossapotheke Düsseldorf die “Zehn Indizien für Quacksalberei” für die Bewertung von Wundermittel-Werbeanzeigen, welche ich euch nicht vorenthalten möchte:
Verdacht auf Scharlatanerie bzw. Quacksalberei wird umso wahrscheinlicher, je mehr der folgenden Beschreibungen zutreffen. Die Methode bzw. ein Produkt
- wird durch Hinweis auf eine exotische Herkunft (Regenwald, Himalaya u. a.) interessant gemacht,
- soll Heilung bringen, wenn Schulmedizin in auswegloser Situation versagt,
- soll durch umfangreiche Erfahrungen “untermauert” sein, ohne dass nachvollziehbare Daten aus kontrollierten klinischen Studien zugänglich gemacht werden,
- soll gegen ein Vielzahl verschiedener Erkrankungen, die nichts miteinander zu tun haben, universell wirksam sein,
- soll regelmäßig zum Erfolg führen, wobei Misserfolge der Schulmedizin angelastet werden,
- ist an einzelne Personen beziehungsweise Institutionen gebunden, die die Therapie entwickelt haben und daran verdienen (extrem hohe Preise),
- soll keine Nebenwirkungen haben oder die Nebenwirkung von Verfahren der Schulmedizin reduzieren oder aufheben,
- ist kompliziert (strenge Diätvorschriften, komplizierte Anwendungsrichtlinien u. a.), sodass Misserfolge auf Anwendungsfehler zurückgeführt werden,
- soll schon seit Jahren/Jahrzehnten verwendet werden, ohne offiziell anerkannt zu sein,
- ist den Behauptungen zufolge so gut, dass unverständlich bleibt, warum keine Zulassung als Arzneimittel existiert.
Quelle: www.schloss-apotheke-ddf.de
Tags: Quacksalberei







Am 17. Februar 2008 um 15:15 Uhr
[…] In Hydroxycut steckt ja so ziemlich alles drin, was auch nur irgendwie exotisch genug klingt. Das es für das meiste auch Trivialnamen gibt, scheinen die Hersteller nicht zu wissen. Oder es wäre dann für den Anwender einfacher zu suchen. Übrigens: exotisch anmutende Namen sind eins der Zehn Indizien für Quacksalberei. […]