Chaoscamp und Klangschalen
Im Sommer 2007 war ich auf dem Chaoscamp in der Nähe von Berlin. Sandra war auch da. Leicht amüsiert beobachtete ich, wie Sandra und ihr Mann ein riesiges Zelt aufbauten und ein Sammelsurium von Percussions aus dem Auto packten. Ziemlich viel Aufwand für 5 Tage Camp, dachte ich mir. Aber angesichts der Tatsache, dass etliche Gruppen auf dem Camp Lkw-Ladungen voll Mobiliar ankarrten, auch nicht wirklich was Ungewöhnliches.
Ungewöhnlich jedoch war der Klang, der am nächsten und den folgenden Tagen immer mal wieder aus dem Zelt zu hören war. Sandra ist u.a. Heilpraktikerin für Psychotherapie und Klangschalentherapeutin (nach Walter Häfner). Ich sah die Leute neugierig hineingehen, und rauskommen mit Gesichtern, die glücklich, etwas entrückt der Welt und zugleich erstaunt darüber wirkten. Leider habe ich nicht wirklich die Zeit gefunden, das selber auszuprobieren.
Was also ist Klangschalentherapie? Durch das Anschlagen von verschiedenen Klanginstrumenten wird ein Klangteppich erzeugt. Dieser führt zur Tiefenentspannung, wirkt Bewusstseinserweiternd, löst Blockaden und lindert Schmerzzustände. Sandra selbst bietet drei Möglichkeiten an. Die Klangmassage, bei der neun tibetische Klangschalen um und auf den Menschen gestellt und selbige im Zusammenspiel mit anderen Gongs, Glocke und weiteren obertonreichen Instrumenten angeschlagen werden. Den Gong spezial, bei dem verschiedene chinesische Gongs zum Einsatz kommen. Und das Klangerlebnis, wo eine Gruppe gemeinsam erleben darf, wie sich der ganze Raum mit sanften Klängen füllt.
Silvester werde ich wahrscheinlich mit Freunden bei Sandra verbringen. Ich hoffe, wir finden dann die Zeit, dass ich dieses Erlebnis auch mal geniessen darf. Und dann berichte ich euch ausführlich, wie das war.
Detaillierte Infos und Termine gibt es beim Klang-der-Herzen.
Tags: chaoscamp, klangschalen








Am 4. Januar 2008 um 14:21 Uhr
[…] in meinem Bericht zur Klangschalentherapie (www.diaetlexikon.com/blog/chaoscamp-und-klangschalen) bereits angekündigt, verbrachten wir Silvester bei Sandra und Vajk. Sandra ist Heilpraktikerin […]
Am 8. Februar 2008 um 11:57 Uhr
Schöner Bericht, ich habe gerade einen Link vom Klangschalen-forum auf diesen und den Erfahrungsbericht gesetzt.
Man kann Klangmassage übrigens auch mit weniger Klangschalen ausführen. Gongs sind auch nicht unbedingt notwendig dazu.
Aber …. im Endeffekt ist es immer wichtig, dass die Empfangenden davon profitieren.
In diesem Sinne noch viel Spass bei der Klangmassage!
Am 8. Februar 2008 um 18:11 Uhr
Hallo Frank,
vielen Dank für das Lob :o)
Ich kann die Klangmassage, egal in welcher Ausführung, jedem wirklich wärmstens empfehlen. Für mich steht fest, dass dies nicht mein einziges Klangschalenerlebnis bleibt.
Liebe Grüße, Anett