Lichtzeichenanlagen und Werbeverbot
In Grossbritannien dürfen keine Werbespots mehr im Fernsehen laufen, die Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren Nahrungsmittel und Getränke mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt schmackhaft machen sollen (Quelle: tagesschau.sf.tv).
Was sinnvoll klingt, scheint in Deutschland, trotz 4 Millionen übergewichtigen Kindern und Jugendlichen, undenkbar. Schon eine einfache Kennzeichnung der Lebensmittel nach dem Ampelprinzip, wie auch schon in Grossbritannien üblich, wird nicht angenommen. Bundesverbraucherminister Horst Seehofer (und die Lebensmittelindustrie) lehnt dies ab, weil es zu vereinfachend wäre. Er plädiert für mehr (freiwillige) Informationen auf den (Rückseiten der) Verpackungen (Quelle: www.gesundheitpro.de).
Bleibt die provokante Frage, ob hier wirklich noch im Interesse des Verbrauchers entschieden wird. Warum einfach, wenns auch kompliziert geht?






