Gentechnisch veränderte Lebensmittel
“Ohne Gentechnik” - diesen Aufkleber dürfen Produkte wie Fleisch, Milch und Eier auch dann bekommen, wenn im Tierfutter z.B. gentechnisch hergestellte Enzyme oder Vitamine sind. Allerdings sind die Auflagen dazu sehr streng. www.taz.de/bahn-frei-fuer-genfood
Eine der Bedingungen ist: Es darf keine Alternative zur Verwendung geben. Wenn dem wirklich so ist, dann dürfte es gar keine Streitigkeiten geben. In Zeiten ohne Gentechnik gab es auch schon Fleisch, Milch und Eier. Wie wurden da die Tiere nur gefüttert, so ganz ohne Gentechnik?
Auch wenn der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, der Bundesverband der Verbraucherzentralen und Greenpeace dieses neue Gentechnikgesetz begrüssen, sehe ich hier die Gefahr der Salamitaktik - langsames Gewöhnen in kleinen Stückchen.
Ausserdem werden viele Verbraucher, denen Gentechnik noch immer zu suspekt ist, dann vermehrt zu Artikeln mit diesem Label greifen, was denen dann wiederrum einen Preisauftrieb gibt und den Herstellern bei gleichen Produktionskosten einen netten Mehrgewinn bringen wird.
Nachtrag:Â Petition gegen Gentechnik beim deutschen Bundestag http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionId=603
Tags: gentechnik, greenpeace, lebensmittel, ökologie, petition, verbraucherschutz, verbraucherzentrale








Am 28. Januar 2008 um 00:14 Uhr
Liebe Gen-Wesen aller Colour,
da wird doch tatsächlich gefragt,
wie Tiere ohne Gentechnik gefüttert worden sind !
Na das ist doch ganz klar: Überhaupt nicht !
Jedes höhere Lebewesen dieser Welt existiert nur auf Grund der Existenz von Genen und ihren Mechanismen.
Der Unterschied zu den heute so diskutierten Gen-Techniken besteht lediglich in der Differenz von “Primitiv” zu “Elaboriert”.
Schon die ersten Haustierzüchter der Menschheit betrieben Gentechnik, als sie anfingen die eingefangenen und eingesperrten Tiere in Hinsicht auf Friedfertig- und Verträglichkeit hin zu züchten, von Ertrag und Gesundheit ganz zu schweigen. Und einige Tiere haben sie so sehr gen-technisch behandelt, dass diese von Klein- bis Riesenwüchsig hunderte neuer Rassen bildeten,
also von Zwergpinscher bis Schottischem Riesen-Schäferhund.
Alles Gen-Technik !
Auch wenn erst Gregor Mendel die Regeln dieser Spiele entdeckte
und dies nicht mit Tieren sondern mit Pflanzen, so ein Erbsenzähler …
Und wer zählt die Missgeburten aus dieser ‘Technik auf gut Glück’ ?
Und wer zählt die Missgeburten aus dieser Technik unter den Menschen
wegen erwiesener Dummheit bei Inzucht und sozial und pekuniär bedingten Verwandschaftsbeziehungen ?
Verwerflich sind nicht Gen-Techniken an sich, sondern ihr Missbrauch,
sei es in ökonomischer, sei es in medizinischer oder sonstiger Hinsicht.
Aber was ist Missbrauch, wo beginnt und wo endet er ?
Darauf sollte mindestens so geachtet werden wie auf rein biologische Gefahren.
Und das keiner glaube, es wäre irgend etwas zu verhindern.
Irgendwo wird sich für alles jemand finden. Und seien die Motive noch so klein und menschlich, von den unmenschlichen ganz zu schweigen.
Deshalb ist es nicht wichtig laut zu schreien und Klamauk zu machen,
sondern genau hin zu schauen, alles so öffentlich wie möglich zu machen.
Damit jeder sehe der sehen will,
damit jeder verstehe der verstehen kann
und der Fortschritt fortschreiten möge.
Weniger Panik, mehr Geist ist angesagt,
mit bestem Gruss,
Mitch
Am 1. Februar 2008 um 16:25 Uhr
Polemik, Polemik und nochmals Polemik!
Nicht der Missbrauch von Gentechnik allein führt zu Problemen, sondern viel mehr der völlig merkbefreit-sorglose Umgang damit. Salamitaktik haben wir überall wenn es darum geht das Volk scheibchenweise zu etwas zu bewegen, was es eigentlich garnicht will.
Am 3. Februar 2008 um 18:59 Uhr
[…] Was mir dazu noch einfällt, ist die Diskussion über den “Erfolg” bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln, die “Ohne Gentechnik” hergestellt wurden. Die Werte der Alpenmilch sagen ganz klar, dass es nicht nur ohne Gentechnik geht, sondern dass es ohne Gentechnik sogar besser geht. www.diaetlexikon.com/gentechnisch-veranderte-lebensmittel/ […]
Am 5. Februar 2008 um 09:44 Uhr
Nachtrag: Das Hamburger Abendblatt berichtet über geplanten Gen-Mais-Anbau in Deutschland: www.abendblatt.de
Am 17. September 2008 um 05:45 Uhr
[…] Zusätze im Essen. Da geht es um die 315 Lebensmittelzusatzstoffe, die sog. E-Nummern, um gentechnisch veränderte Substanzen in den Lebensmitteln, um Nanotechnologie und um Rückstände von […]