Der bunte Mix 001
Was Nanopartikel sind und was sie in unserem Essen zu suchen haben, beschrieb ich bereits im Beitrag “Nanopartikel im Essen“. Nun lass ich erneut einen Bericht darüber, dieses Mal bei Heise. Interessant fand ich den Vergleich zur Asbestproblematik. Asbest wurde wegen seiner vielen Vorteile wie feuerfest, witterungsbeständig und isolierend lange Jahre vor allem als Baustoff eingesetzt. Erst Jahrzehnte später wurde das gesundheitliche Gefährdungspotenzial von Asbest bekannt. Heutzutage wird es nicht mehr verwendet. Doch steckt das Asbest noch immer in vielen Altbauten, weil die Beseitung aufwendig und mühsam ist.
Anstatt dass wir aus solchen Fehler der Vergangenheit lernen, wiederholen wir sie lieber noch ein Mal und noch Mal … Jetzt heisst das neue Lieblingswort der Industrie Nanotechnologie. Noch weiß keiner genau, was Nanopartikel im Körper bewirken oder wo sie sich sammeln und welche Probleme sie dann verursachen können. Wir werden es wohl in ein paar Jahrzehnten sehen.
Es gibt zwar eine Empfehlung der EU-Kommission zum Umgang mit Nanotechnologie. Aber dem Käufer nützt der Hinweis auf dem Produkt, dass da Nanopartikel drin sind wenig, wenn er nicht mal weiß, was das ist. Immerhin haben bei einer Befragung 50% angegeben, noch nichts näheres davon gehört zu haben. Ich bin gespannt, wann hier endlich etwas mehr Aufklärungsarbeit betrieben wird.
Essen können bis zum Platzen und dabei nicht zunehmen, das mag wie das Schlaraffenland klingen. Forscher aus Melbourne entfernten bei Mäusen ein Enzym (Angiotensin) aus den Zellen, was deren Stoffwechsel derartig beschleunigte, dass sie ei gleicher Nahrungsaufnahme ein Fünftel weniger wogen als die Mäuse mit diesem Enzym. Obwohl es bereits Medikamente gibt, die dieses Enzym ausschalten, besteht kein Grund für übermässige Euphorie. Noch ist nicht geklärt, ob das so auch (ohne erhebliche Nebenwirkungen) beim Menschen funktioniert. Vielmehr sehe ich hier die Gefahr, dass es bald im Internet auf dubiosen Händlerseiten Präparate geben wird, die angeblich diese Wirkung haben. www.welt.de/Abnehmen_ohne_Verzicht_auf_Kalorienbomben
Zwei Wochen lang nur FastFood essen. Für manch einen vielleicht die natürlichste Sache der Welt. Für einen Mitarbeiter der Welt-Online war es ein Selbstversuch mit der oft zitierten McDonald’s-Diät. Und so begann er voller Enthusiasmus seinen Kindertraum auszuleben.
Lesen sich die Kommentare der ersten sieben Tage noch lustig und voller Tatendrang an, schleicht sich ab Tag 8 so langsam Unmut ein. Da ist von der Lust auf Nudeln die Rede und von schlechter Laune im Büro. Die letzten Tage der zwei Wochen scheinen einem Horrortrip zu ähneln. Das Kuriose daran, er hat während des Selbstversuchs 2,5 Kilo Körpergewicht verloren. Allerdings hatte er auch einige von einem Ernährungsberater aufgestellte Regeln zu beachten. Zur Nachahmung kann ich lediglich das Einhalten dieser Regeln empfehlen, nicht jedoch die Lokalitäten.
Eine wesentlich bessere Methode zur Gewichtsreduktion ist M.O.B.I.L.I.S. Konzipiert ist dieses Programm für Erwachsene mit einem BMI zwischen 30 und 40. Kernstück sind täglich 30 Minuten Bewegung. Dafür muss man nicht ins Fitnessstudio rennen, Spazierengehen und Treppensteigen reichen auch.
Der Kurs dauert ein Jahr mit wöchentlichen Gruppensitzungen. Dazu gehören drei ärztliche Untersuchungen, die Bestimmung der Blutwerte und ein Belastungs-EKG. Die Kosten von 785 Euro (Stand Mai 2008) müssen die Teilnehmer selbst tragen. Allerdings erstatten einige Krankenkassen bei regelmäßiger Teilnahme bis zu 685 Euro.
Einen weiteren Grund dafür, das Abnehmen für die Gesundheit wichtig ist, schreibt GesundheitPro. Durch zehn internationale Studien mit 37000 Teilnehmern wurde festgestellt, dass das Risiko an Demenz zu erkranken bei Fettsüchtigen um 42 Prozent höher liegt als bei Normalgewichtigen. Demenz ist ein Defizit an kognitiven und sozialen Fähigkeiten, die häufigste Form ist die Alzheimer-Krankheit.
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Am 2. Juni 2008 um 15:54 Uhr
Eigentlich reichen 30 Minuten Joggen am Tag völlig aus, um abzunehmen, ohne eine Diät zu machen. Ich hatte das mal 3 Monate gemacht und habe 10 kg abgenommen. Danach habe ich wieder aufgehört wegen Meniskusprobleme und prompt wieder die 10 kg zugenommen. Leider!