Bio-Oekonews
Der Ökotourismus boomt. Immer mehr Hotels rund um den Globus entdecken den Naturschutz als Steckenpferd, ob aus echter Überzeugung oder aus wirtschaftlicher Sicht ist dabei nicht immer klar. focus.de
Die weltweiten Reisen des Wassers - Wassertransferprojekte gelten als Allheilmittel für die Bedarfsdeckung, das Wirtschaftswachstum oder die Armutsbekämpfung. Doch der WWF warnt: diese Projekte sind oftmals mit enormen ökologischen Auswirkungen verbunden. Der Verlust wertvoller Ökosysteme, die Zerstörung historischer Kulturgüter, sinkende Fluss-Pegelstände, die Bedrohung seltener Tierarten sind nur einige Beispiele dieser Auswirkungen. umweltjournal.de
Der Kampf um Lohn bzw. um eine Entschädigung für den Verlust des Arbeitsplatzes kann auch bizarre Züge annehmen. In Frankreich drohten Arbeitnehmer damit, einen Fluss mit Öl, Schmiermitteln und anderen Zusatzstoffen zu vergiften, wenn sie keine Abfindung von ihrem Arbeitgeber erhalten. rp-online.de Wie schnell das Streben nach Geld doch das Gehirn ausschalten kann, ist erschreckend. Umweltschützer sind diese Arbeitnehmer jedenfalls nicht.
Knapp 16 kg Fisch und Meeresfrüchte verzehrt jeder Bundesbürger jährlich. Angesichts des dramatischen Rückgangs der weltweiten Fischbestände wird die Aquakultur als Alternative zum Wildfang immer wichtiger. Die DBU warnt jedoch, dass die Aquakultur mit starken Umweltbelastungen verbunden ist. Mit ihrer neuen Förderinitiative “Nachhaltige Aquakultur” will sie kleineren und mittleren Unternehmen einen Anreiz bieten, Verfahren und Produkte zu entwickeln, bei denen Umweltbelastungen von vorherin vermieden werden. presseportal.de
Der BUND kritisiert, dass die vor zwei Jahren vom Bundeskabinett beschlossenen Klimaschutzmassnahmen (Meseberger Beschlüsse) nicht eingehalten werden. “Kanzlerin Merkel hat ihr Klimaschutzversprechen nicht gehalten.” Aktuell beschwören alle Parteien im Wahlkampf, dass sie sich für den Umweltschutz einsetzen. Dabei hat die jetzige Regierung noch nicht mal ihre alten Versprechungen erfüllt. bund.net Ganz im Gegenteil: die Kanzlerin setzte sich an dem Tag für eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken ein, an dem Krümmel wegen eines Störfalls wieder heruntergefahren werden musste (ökonews). 1996, als die jetzige Kanzlerin noch Bundesumweltministerin war, wusste sie bereits über eine mögliche radioaktive Verseuchung des Trinkwasser durch das Lager Asse II Bescheid (ökonews5). Wieviel Umweltschutz kann man von ihr denn wirklich erwarten? Für mich sind das nur leere Wahlversprechen bzw. Wahlbetrug.
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