Herzoginnen-Kartoffeln
Donnerstag, den 29. Mai 2008Herzoginnen-Kartoffeln, auch Pommes Duchesse genannt, sind eine hervorragende Beilage für viele Fleisch- und Fischgerichte. Auch bei mir fiel kürzlich mal wieder die Wahl auf diese Kartoffelvariante.
Allerdings hatte ich auch wieder Lust auf etwas Neues. Also habe ich die Zubereitung einfach etwas verändert.Wie immer habe ich erst die Kartoffeln gekocht und dann zerstampft. Ich nehme dafür, auch bei der Zubereitung von Kartoffelbrei u.ä., nicht den Mixer oder eine Quetsche, sondern so einen richtigen handbetriebenen Stampfer. Dadurch bleiben kleine Kartoffelstückchen erhalten.
In diesen “Matsch” kommen jetzt Salz, Muskat und Butter. Üblicherweise noch Sahne und Eier. Die Eier habe ich weg gelassen, die Sahne durch (Natur-)Joghurt ersetzt und frische Gartenkräuter hinzu gegeben. Das ganze sollte am Ende keine zu breiige Konsistenz haben, weil die Kartoffeln sonst auf dem Backblech zerlaufen.
Die fertige Masse wird mittels einer Spritztülle in kleinen Häufchen auf ein Blech gegeben und bei ca. 180 Grad für 12 bis 15 Minuten im Ofen gebacken.
Tipp: Wer wie ich keine Profiausrüstung, sondern wirklich nur die Tülle z.B. von einer Gebäckpresse hat, nimmt einfach einen stabilen noname 3-Liter-Gefrierbeutel, schneidet unten eine kleine Ecke ab, in die die Spritztülle geschoben wird und schon hast du deinen Profi-Spritzbeutel.
Der Austauch der Sahne mit Joghurt war eine wirklich gute Idee. Die Herzoginnen-Kartoffeln schmeckten frischer und spritziger. Die Kräuter gaben noch das gewisse Etwas hinzu.
Demnächst werde ich das auch mal mit Frischkäse und klein gehackten Chilis probieren.
