Nanopartikel
Donnerstag, den 25. September 2008Nanopartikel im Essen ist ein Thema, das mir schon einige Zeit am Herzen liegt. Nun beschäftigt sich auch die Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V. (via businessportal24) mit diesen Partikeln.
So ist der Einsatz von Nanopartikeln in z.B. kosmetischen Artikeln nicht neu. Aber in Lebensmitteln sind sie noch nicht allzu häufig anzutreffen. Was ich persönlich gut finde, denn die gesundheitlichen Auswirkungen im menschlichen Organismus sind noch lange nicht geklärt. So zeigen Experimente, dass nicht abbaubare Nanopartikel zu gesundheitlichen Langzeitschäden führen können.
Was nützt es mir, dass sich Milch, die sauer ist, lila einfärbt, wenn ich dadurch nicht unerhebliche Risiken für meine Gesundheit eingehen muß? Sind wir wirklich schon so bequem oder empfindlich geworden, dass wir das nicht wie bisher, mit einfachem Selberprobieren herausfinden können?
Eine Nanoschicht auf Lebensmitteln, um Aromaverluste zu verhindern? Welche Aromaverluste bitte? Ist damit dieses künstlich hergestellte Zeug gemeint, dass uns zum Kauf und Verzehr von Produkten verleiten soll, in denen nichts von dem drin ist, was dieses Aroma auf natürliche Weise herstellt? Welchen Nutzen hat es für unseren Organismus, dass unsere Sinne etwas wahrnehmen, was der Körper dann aber gar nicht bekommt?
Für mich wieder ein Grund mehr, nicht zu Fertiggerichten und Functional Food zu greifen und stattdessen selber aus frischen Zutaten zu kochen. Auch wenn das manchmal mehr Zeit in Anspruch nehmen mag, so denke ich doch, dass es am Ende ein Gewinn ist.







