10 Blogs, die ich lese
Sonntag, den 5. Oktober 2008Meine Blognachbarn, die sich ebenfalls mit Übergewicht und/oder Ernährung im Allgemeinen befassen, tun dies auf sehr unterschiedliche Weise. Um die zehn Blogs, die ich lese, kurz vorzustellen, habe ich mir jeweils einen Artikel rausgepickt, der mir besonders gut gefallen hat oder den ich sehr interessant fand.
Horst vom Blog ohne Diät hat ein altes Buch rausgekramt: “Die Ärztin im Hause”. Darin steht unter anderem, dass bereits damals (1910) Zusatzstoffe in Lebensmitteln benutzt wurden, um diese optisch und/oder geschmacklich aufzuwerten.
Tom von Purzelpfund findet es nicht gut, dass bereits im Sommer die ersten Lebkuchen unsere Supermarktregale verzieren, was eine interessante Diskussion ausgelöst hat. Die Meinungen dazu sind sehr verschieden. Mir persönlich macht das wenig aus.
Amüsant schreibt Kilo-leicht über das Thema Manneskraft und Ernährung. Wer die Eier essen muß, damit sie gut tun, das weiß ja jeder. Aber das Vanilleeis für die Liebesfähigkeit gut sein soll, ist selbst mir neu.
In München findet zur Zeit, wie alle Jahre wieder, das Oktoberfest statt. Wer denkt, dieses sei in der Welt einzigartig, der irrt. Amapur-Blog schreibt über das Oktoberfest in Shanghai, das dortige Hofbräuhaus und das Paulaner Brauhaus.
Willy von der Käseplatte ist Käsespezialist. Bei ihm finde ich, obwohl ich wöchentlich in Käseläden gehe, immer wieder neue Sorten, von denen ich noch nie gehört habe. So zum Beispiel den Halloumi, ein halbfester Schnittkäse aus Zypern.
Ein Gericht, dass wohl jeder von uns kennt, der schon mal in dem schwedischen Möbelhaus einkaufen und essen war, ist Köttbullar. Das echt schwedische Rezept dazu liefert Fressnet. Das Problem beim Nachkochen wird wohl das Elch-Hackfleisch sein. Aber ich denke, Köttbullar schmeckt auch ohne Elch.
Hennii denkt positiv. So heißt auch sein Blog Think positive. Und der Artikel hat ebenfalls mit dem Denken zu tun. So soll es gehemmte und ungehemmte Esser geben. Gehemmte Esser denken immer über das Essen nach, ungehemmte Esser essen einfach, was ihnen schmeckt. Nun zeigen neue Untersuchungen, dass die Mehrzahl der Übergewichtigen gehemmte Esser sind. Also lasst eure Seele mal baumeln und betrachtet Essen wieder als das, was es ist: Versorgung des Körpers mit Genuß (kein Trost, kein Ersatz oder ähnliches).
Beim Frosta-Blog wird die Frage gestellt, warum es keine bzw. wenige Tiefkühl-Suppen gibt. Die Antwort lautet, dass abgesehen von der Bihunsuppe, alle anderen Versuche nicht funktioniert haben, sprich sie wurden nur wenig verkauft. Das hat mit Sicherheit praktische Gründe. Zum Einen dauert das Auftauen eines Suppenblocks länger, als eine Dose mit Suppe zu öffnen und deren Inhalt zu erwärmen. Zum Anderen greifen viele sicher zu Brühwürfeln oder Instantbrühe, um sich Suppen zu machen, weil diese praktischer sind (wenig Platz, bessere Dosierung, lange Haltbarkeit).
Mit Bio beschäftigt sich der Testschmecker-Blog. Und liefert gleich ein sehr lecker klingendes Rezept zu den teuer eingekauften, cholesterinfreien Bio-Nudeln. Die Zubereitung ist einfach und es bedarf weniger Zutaten. Ich liebe solche minimalistischen Rezepte, bei denen ich noch richtig schmecken kann, was ich da esse.
Rund um die Aroniapflanze geht es beim Aronia-Blog. Und das die Aroniebeere nicht nur sehr gesund ist, sondern auch richtig lecker sein kann, zeigt der Aronia-Rumtopf. Falls ich es dieses Jahr schaffe, in der Weihnachtszeit ein paar Tage in meiner Heimat zu verbringen, weiß ich schon, in welchen Keller ich einsteigen werde. :o)







