Chaoscamp und Klangschalen
Montag, den 19. November 2007Im Sommer 2007 war ich auf dem Chaoscamp in der Nähe von Berlin. Sandra war auch da. Leicht amüsiert beobachtete ich, wie Sandra und ihr Mann ein riesiges Zelt aufbauten und ein Sammelsurium von Percussions aus dem Auto packten. Ziemlich viel Aufwand für 5 Tage Camp, dachte ich mir. Aber angesichts der Tatsache, dass etliche Gruppen auf dem Camp Lkw-Ladungen voll Mobiliar ankarrten, auch nicht wirklich was Ungewöhnliches.
Ungewöhnlich jedoch war der Klang, der am nächsten und den folgenden Tagen immer mal wieder aus dem Zelt zu hören war. Sandra ist u.a. Heilpraktikerin für Psychotherapie und Klangschalentherapeutin (nach Walter Häfner). Ich sah die Leute neugierig hineingehen, und rauskommen mit Gesichtern, die glücklich, etwas entrückt der Welt und zugleich erstaunt darüber wirkten. Leider habe ich nicht wirklich die Zeit gefunden, das selber auszuprobieren.
Was also ist Klangschalentherapie? Durch das Anschlagen von verschiedenen Klanginstrumenten wird ein Klangteppich erzeugt. Dieser führt zur Tiefenentspannung, wirkt Bewusstseinserweiternd, löst Blockaden und lindert Schmerzzustände. Sandra selbst bietet drei Möglichkeiten an. Die Klangmassage, bei der neun tibetische Klangschalen um und auf den Menschen gestellt und selbige im Zusammenspiel mit anderen Gongs, Glocke und weiteren obertonreichen Instrumenten angeschlagen werden. Den Gong spezial, bei dem verschiedene chinesische Gongs zum Einsatz kommen. Und das Klangerlebnis, wo eine Gruppe gemeinsam erleben darf, wie sich der ganze Raum mit sanften Klängen füllt.
Silvester werde ich wahrscheinlich mit Freunden bei Sandra verbringen. Ich hoffe, wir finden dann die Zeit, dass ich dieses Erlebnis auch mal geniessen darf. Und dann berichte ich euch ausführlich, wie das war.
Detaillierte Infos und Termine gibt es beim Klang-der-Herzen.







