Hier die Fettleibigkeit und dort der Hunger
Dienstag, den 29. April 2008Übergewicht - damit kämpfen etwa 40 Millionen Deutsche. Ein Fünftel davon ist sogar fettleibig, was nicht nur für die Betroffenen Probleme mit sich bringt. So stehen Rettungsteams manchmal hilflos da, wenn die Manschette zum Blutdruckmessen nicht mehr um den Arm passt oder Infusionen nicht gesetzt werden können, weil die Venen nicht auffindbar sind. Im Krankenhaus muss dann das Fleisch zum Freilegen der Vene aufgeschnitten werden. Ultraschall dringt nicht tief genug ins Gewebe, die Röhren von Kernspintomographen sind zu eng. Und auch der Chirurg am Op-Tisch muss Schwerstarbeit leisten, da ihm die dicken Fettschichten die Sicht auf Organe und Arterien versperren. gesundheitpro.de/A080409KOA0P072604
Im krassen Gegensatz zu solchen Wohlstands-Problemen stehen die vielen Meldungen der letzten Tage um den Hunger in der Welt und das Spiel an der Börse mit Lebensmitteln. Während wir uns mit immer steigenden Lebensmittelkosten konfrontiert sehen, sehen die Menschen z.B. in Haiti und Ägypten nicht mal mehr Grundnahrungsmittel, sie hungern. Ein paar Fakten zum Nachdenken gibt es hier.
Die drastisch steigenden Lebensmittelpreise bringen Großkunden in den USA dazu, Hamsterkäufe beim Reis zu tätigen. Eine Ladenkette beschränkte schon die Abgabe der Reis-Großpackungen. rp-online.de/US-Handel-rationiert-Reisverkauf






