So manches Mal lese ich Artikel zu Übergewicht und Ernährung, die in mir ein Schmunzeln auslösen. Einige dieser Kuriositäten möchte ich euch nicht vorenthalten.
Fastfood und Chips verraten Verbrecher, so lautet eine Überschrift bei der Ärztezeitung. Die britische Polizei hat eine Technik entwickelt, mit der sie salzige Fingerabdrücke auf Metall aufspüren kann, selbst wenn der Täter den Gegenstand abgewischt hat. Was das mit Essen zu tun hat? Wer viel Fertig- gerichte, Pommes und Chips isst, schwitzt mehr Salz aus. Also entweder auf dieses Essen verzichten oder Handschuhe tragen. :o)
Um gleich bei den Briten und der Ärztezeitung zu bleiben: letztere schreibt, dass abnehmwillige Briten immer mehr auf eine Operation setzen, statt mit Ernährung und Bewegung abzuspecken. Ein ganz klarer Sieg für die Bequemlichkeit.
Einen ganz außergewöhnlichen Protest gegen die schlechte Trinkwasser- versorgung praktizieren türkische Frauen in der Provinz Mersin. Da die Frauen das Wasser von Brunnen aus 13 Kilometer Entfernung ins Dorf bringen müssen, verbannen sie ihre Männer so lange aus den Schlafzimmern, bis das Problem gelöst ist und Wasser aus den Leitungen im Dorf ankommt. Via rp-online
Lebensmittel dienen nicht immer nur dem Zweck der Nahrungsaufnahme. Erotische Nahrungsmittel sollen die Liebeskraft stärken, FunctionalFood strafft gleich die Haut mit oder lässt Akne verschwinden und Einkleiden kann man sich nun auch damit. FashionFood nennt sich das und ist ein Projekt des Salzburger Sternekochs Roland Trettl und des Fotografen Helge Kirchberger. Wie modisch ein Lachsshirt, ein Carpacciokleid oder ein Schweinenetz- Umhang sind, kannst du dir auf der Fotostrecke bei rp-online ansehen.
Arge Kontroversen löst ein Schweizer Gastwirt aus. Er plant Zürcher Geschnetzeltes und Suppen auf seine Speisekarte zu setzen. Klingt lecker, aber nicht kurios. Das Kuriose daran ist, er will diese Speisen mit Muttermilch zubereiten. Verboten ist dieses (noch) nicht. Und auch wenn ich mich die ersten Lebensmonate mit Muttermilch ernährt habe, dieses heute zu tun, dazu mit der Milch von fremden Müttern, ist mir doch etwas suspekt. Via Ärztezeitung
Zum Schluß etwas Kurioses aus der Politik. Das Europäische Parlament fordert diskriminierende Botschaften auf der Grundlage von Geschlechterklischees in der Fernsehwerbung zu verbieten, berichtet die Welt.de. Kochende und waschende Frauen wären damit tabu, genauso wie der biertrinkende und fußballguckende Mann auf der Couch. Das stellt sich mir nur eine Frage: Gibt es in Europa nichts Wichtigeres zu tun?